Sonnenaufgang hinter einer Palme am Meer in Jamaica

Morgenroutine – Ideen für deinen Start in den Tag

Ich habe unlängst das Buch „Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte“ von Robin Sharma gelesen. Darin geht es um einen Anwalt, der nach einem Schicksalsschlag eine Reise in den Himalaya unternahm und dort von Mönchen lernte, was ein glückliches Leben ausmacht. Kaum wiederzuerkennen kehrt er nach langer Zeit zurück und gibt seinem Freund das am eigenen Leib erfahrene Wissen weiter, woraufhin dieser eine völlig neue Sichtweise erhält und motiviert ist, sein Leben ebenfalls neu auszurichten. Ein wichtiger Eckpfeiler für ein glückliches Leben waren in dem Buch Vorschläge, wie und womit der Freund seinen Tag beginnen könnte, um ihm einen positiven Verlauf zu sichern. Welche davon Teil meiner Morgenroutine geworden sind und welche weiteren Möglichkeiten es für dich gibt, deinen perfekten Start in den Tag zu planen, erfährst du in diesem Artikel.

Vorschläge für deine Morgenroutine

Die Möglichkeiten, welche Tätigkeiten du in deinen allmorgendlichen Ablauf integrierst, sind praktisch unendlich. Welche Ideen Robin Sharma in seinem Buch vorschlägt und welche weiteren Optionen ich für dich habe, liste ich nachfolgend für dich auf. Daraus soll keines Falls eine lange To Do Liste werden! Es handelt sich lediglich um Vorschläge, woraus du dir deine Rosinen picken kannst und selbstverständlich kannst du nach Belieben weitere Tätigkeiten, die dir einen guten Start in den Tag ermöglichen, zu deiner individuellen Routine hinzufügen.

Stille

Beginne deinen Tag gerne in Stille. Das bedeutet nicht nur, einige Minuten schweigend zu verbringen, sondern nach Möglichkeit auch das Gedankenkarussell anzuhalten. Unterstützend können hierbei Meditationen, Konzentration (beispielsweise auf eine schöne Blüte) oder Atemübungen – am besten bei geöffnetem Fenster oder im Freien – sein. Probiere einfach aus, was dir gut tut!

Worte

Nicht nur die Abwesenheit von Worten, sondern auch geschriebene Sprache kann deinem Tag einen positiven Beginn geben. Je nach Vorliebe kannst du schreiben – zum Beispiel in deinm Tagebuch oder Morgenseiten mit Freewriting. Beim Freewriting handelt es sich um eine Schreibtechnik, bei der du für eine gewisse Zeit (zum Beispiel zehn Minuten) mit der Hand schreibst – und zwar alles, was dir gerade einfällt. Du hörst dabei nie auf, zu schreiben: Sollte dir nichts einfallen kannst du „bla bla bla“ oder „mir fällt nichts ein“ schreiben, bis dir doch wieder etwas einfällt.

Wenn dir das Schreiben nicht so liegt, kannst du ein Buch zur Hand nehmen. Wähle dabei am besten etwas, das dich interessiert und inspiriert – einen Sachbuch, die Biographie eines Menschen, der dich fasziniert oder ähliches.

Auch Mantren fallen in die Kategorie der Worte. Du kannst entweder ein Mantra aus einem Buch o.ä. wählen oder selbst eines formulieren (z.B. „Mein Tag wird erfolgreich und wunderschön“). Dieses wiederhole geistig, sprich es laut aus oder singe es auch gern. Apropos Singen: Mit dem Singen deines Lieblingssongs startest du garantiert ebenfalls großartig in den neuen Tag.

Bewegung

Apropos Musik: Auch Bewegung, wie beispielsweise zu deinem Lieblingslied zu tanzen, verleiht deinem Tagesbeginn einen positiven Schwung. Andere laufen oder spazieren vielleicht lieber an der frischen Morgenluft, üben Yoga (einen Morgenyoga Artikel mit Video findest du hier) oder gehen eine Runde schwimmen. Probiere dich durch und finde deine liebste Bewegungsform am Morgen!

Nahrung

Überdenke auch deine Frühstücksroutine. Hast du überhaupt eine? Was dein Körper nach der Nacht auf jeden Fall braucht, ist Wasser, um den Flüssigkeitsverlust während des Schlafes auszugleichen. Bei der Wahl deines Frühstücks achte darauf, dass es deinen Körper wirklich nährt und nicht einfach nur sättigt. Setze auf frische, vollwertige Kost – am besten natürlich nicht nur morgens, aber besonders da. Denn wer gesund frühstückt, neigt auch dazu, sich den Rest des Tages gut zu ernähren.

Wie kann ich meine Morgenroutine festigen?

Im eingangs erwähnten Buch wird vorgeschlagen, eine neue Tätigkeit, die zur Routine werden soll, vorerst einmal für ein Monat auszuüben. In diesem Zeitraum stellt sich ein gewisser Gewöhnungsfaktor ein. Das Ziel ist, gar nicht mehr zu überlegen, ob man die Tätigkeit ausführt, sondern es einfach zu tun. Es ist ähnlich wie mit dem Zähne putzen: Wir tun es einfach, ohne lang zu grübeln, ob wir es machen sollen oder nicht.

Und selbst, wenn wir es einmal vergessen: Wir würden uns dadurch nicht davon abbringen lassen, uns bei nächster Gelegenheit wieder die Zähne zu putzen, an unserem Durchhaltevermögen zweifeln oder ähnliches. Wir würden uns einfach die Zähne putzen, wenn es uns wieder einfällt, ohne ein großes Drama daraus zu machen. Genau das darf auch aus mit den Tätigkeiten, die du dir für deine Morgenroutine aussuchst, der Fall werden. Viel Freude mit deinem neuen Tagesstart!

Du möchtest mit Unterstützung deine Morgenroutine entwickeln? Dann komm‘ mit auf ein Yoga Retreat. Zusammen ist es viel leichter, damit anzufangen, sich morgens zu bewegen, Intentionen für den Tag zu setzen, zu meditieren und Atemübungen zu machen!

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2 Kommentare

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