Frau übt Yoga Pose Reverse Warrior in Pole Dance Studio

Darum sollten Pole Dancer mit Yoga beginnen

Mein erstes Yoga Buch habe ich vor etwa zwanzig Jahren in die Finger bekommen. Darin wurden die klassischen Asanas (körperliche Übungen) des Hatha Yoga, einer weit verbreiteten, traditionellen Form des Yoga, beschrieben. Ich hatte damals schon Spaß daran, diese zu üben. Dennoch dauerte es bei mir bis ins Erwachsenenalter, meine regelmäßige Yoga Praxis zu entwickeln.

Poledance hat mich da schneller in seine Fänge genommen. Seit ich es das erste Mal im Fernsehen gesehen hatte, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Und seit ich es das erste Mal ausprobiert habe, wollte ich einfach immer weitermachen. Tja, und das tue ich auch heute noch, also nun seit bald schon zwölf Jahren.

Was ich in den letzten Jahren zu schätzen gelernt habe, ist die Kombination von beidem: Inzwischen sind Yoga und Poledance für mich zu einem sich perfekt ergänzenden Konzept an Bewegung, Freude und Me-Time geworden. Darum möchte ich heute gerne teilen, wie ich mit Yoga einen Ausgleich und eine Unterstützung für mein Pole Training gefunden habe.

Keine Ausreden: Yoga trainiert beide Seiten

Beim Yoga werden alle Übungen ausnahmslos auf beide Seiten und auf jeder Seite gleich oft ausgeführt. Natürlich machen wir das alle im Pole Training auch ständig … oder? Jedenfalls zielt die Yoga Praxis darauf ab, den Körper in Balance zu bringen. Um welche Asana (Yogaübung) es sich auch handelt – gibt es zwei Seiten, dann werden auch beide durchgeführt und somit beide Körperhälften gestärkt und/oder mobilisiert.

Yoga als aktive Regeneration für Pole Dancer

Yoga dient daher auch als aktive Regeneration. Restdays einzuhalten fällt dir schwer? Mit Yoga muss ein Pause-Tag nicht mehr bedeuten, gar keine Bewegung zu machen. Sanfte Yogastile und kürzere Einheiten unterstützen deinen Körper aktiv in seiner Erholungsphase. (Mehr zu Yogastilen im nächsten Beitrag.)

Verbesserung der Ausführung bei Yoga und Pole

Wenn du als Pole Dancer mit Yoga beginnst wirst du feststellen, dass dir viele Positionen bereits bekannt sind. Kein Wunder: Für das Warmup und Stretching setzen Pole Dance TrainerInnen häufig Yogaübungen ein, da sie wirksam Kräftigung und Flexibilität fördern. Was im Yoga dazukommt ist das vergleichsweise oft konzentriertere Durchführen, die genauere Ausrichtung und Erklärung der Wirkungsweise der Asanas sowie die Verbindung von Bewegung und Atmung.

Körperwahrnehmung und Vorbeugung durch Yoga

Damit sind wir auch schon bei einem sehr prominenten Thema – nicht nur im Yoga: der Achtsamkeit. Yoga schult definitiv die eigene Körperwahrnehmung. Durch eine regelmäßige, aufmerksame (achtsame) Yoga Praxis verbessert sich der Zugang zum eigenen Körper und es wird leichter, erste Anzeichen von Überlastungen zu erkennen und somit rechtzeitig gegenwirken beziehungsweise Verletzungen vorbeugen zu können.

Nächstes Mal stelle ich dir meine Top 3 Yoga Stile für Pole Dancer vor. Abonniere gleich meinen Newsletter, um den neuen Artikel nicht zu verpassen!

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